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Die Geschichte der
Privatbrauerei Moritz Fiege

Historie
1736
  • 1736 Aus dieser Zeit gibt es eine urkundliche Erwähnung von Moritz Fiege, der in der Beckstraße 328 eine Fusel- und Branntweinbrennerei unterhielt. Wenn man Dietrich von Steinen glauben darf, muss der Betrieb gute Umsätze gemacht haben. Jedenfalls schrieb von Steinen 1741 über die Westfalen, „sie seien dumme Oxen (Ochsen), saufen wie die Beester (Biester)“.
  • 1849
    – 1878

    Franz Moritz Wilhelm Bernhard Fiege wird ebenfalls Schenkwirt. Er heiratet am 29. November 1849 Maria Knühl, Tochter des Heinrich Knühl aus Steele. Doch die Ehe bleibt kinderlos. Die Hausbrauerei an der Beckstraße wird 1858 stillgelegt. Franz Moritz Wilhelm Bernhard Fiege stirbt am 7. Dezember 1882. Dennoch bleibt der Name Fiege in Bochum und dem Bochumer Bier verbunden. Am 11. November 1849 wird Johann Wilhelm, Sohn von Wilhelm Knühl, dem Bruder von Maria Knühl, geboren und 1854 von Franz Moritz Wilhelm Bernhard Fiege adoptiert. Damit ensteht der Name Knühl-Fiege.
  • Weil unser Bier schon damals den Geschmack der Kenner traf, stiegen die Nachfrage und damit der Platzbedarf stetig. Aus diesem Grund beantragte Moritz Fiege 1876 die Braurechte, sein Sohn Johann Knühl-Fiege gründete dann den Braubetrieb im Jahr

    1878 in der Scharnhorststraße. Ein Datum, das als Gründungsjahr der Brauerei in die Geschichte eingegangen ist.

    Johann Knühl-Fiege erlernt in Münster das Brauhandwerk. Nach bestandener Gesellenprüfung arbeitet er in verschiedenen Brauereien und ergänzt sein Wissen schließlich noch in der Brauerschule zu Worms. Er wird schließlich der erste Inhaber des neuen Betriebes an der Ringstraße, wo am 19. Februar 1878 der erste Sud Süßbier eingemaischt wird.

    Gründung
  • 1908 Die Eintragung in das Handelsregister beim Königlichen Amtsgericht in Bochum erfolgt unter dem Namen „Löwenbrauerei MORITZ FIEGE”.
  • 1914 Der Ausbruch des ersten Weltkrieges bringt einen großen Rückschlag. Aber nach Rückkehr aus dem Felde macht sich Moritz Fiege an den Aufbau der alten Brauerei. Die Keller erhalten elektrisches Licht, die alten Lagerfässer aus Holz werden durch Eisen- und Aluminiumtanks ersetzt.
  • 1926 Moritz Fiege, Inhaber in der zweiten Generation, verpflichtet einen Braumeister, der mit der Herstellung eines neuen Bieres beginnt: MORITZ FIEGE Pils. Mit seinem herben Charakter wird es beliebt in Bochum und ist bis heute der klassische Pils-Typ geblieben.
  • 1928 Erstabfüllung von Flaschenbier mit Bügelverschluss.
    50 Jahre
  • 1944 Als Bochum zwischen Ehrenfeld, Grumme, Laer und Riemke im Bombenhagel untergeht, brennt auch die Brauerei nahezu völlig aus.
  • 1947 Inzwischen ist es gelungen, die gröbsten Kriegsschäden zu beseitigen, und Ernst Fiege tritt nach bestandener Braumeister-Prüfung (Doemens/München) am 01.01.1947 in das Unternehmen ein.
  • 1949 Von diesem Jahr an darf man wieder Bier in alter Friedensqualität brauen, denn die Beschränkung der Alliierten wird aufgehoben. Von nun an geht es bergauf.
  • 1953
    – 1954

    Der Erfolg im Markt macht viele Investitionen notwendig. Ein neues Gärkeller- Hochhaus wird gebaut.
  • 1960
    – 1967

    Schritt für Schritt geht es weiter. Die steigende Nachfrage erfordert einen neuen Lagerkeller (1963) und eine neue Flaschenabfüllanlage (1964).
  • 1968
    – 1970

    In diesen Jahren baut die Brauerei ein neues Sudhaus, das 1970 seinen Betrieb aufnimmt und bis heute das Herz der Brauerei ist. Ganz oben wird die „Zirbelstube” eingerichtet, von der aus man den Blick über ganz Bochum genießt. Jährlich werden dort ca. 5.000 Besucher bewirtet.
  • 1978 Die Brauerei feiert das 100-jährige Jubiläum. Aus diesem Anlass stiftet die Familie das „Ökumenische Altenzentrum Kaiseraue” in Bochum.
  • 1981 Mit den Söhnen Jürgen und Hugo Fiege tritt die vierte Generation an, die Geschicke der Brauerei zu lenken.
  • 1987 Ernst Fiege, der über vier Jahrzehnte das Unternehmen geleitet und zu seiner herausragenden Stellung im Biermarkt des Ruhrgebietes geführt hat, verstirbt.
    100 Jahre
  • 1990 Die Brauerei zeigt sich von der ernährungsbewussten Seite. „MORITZ FIEGE Leicht“ wird eingeführt.
  • 1991
    – 2000

    Weitere Modernisierung der Brauerei durch den Ausbau von Gär- und Lagerkeller sowie Neuerrichtung einer Lagerhalle für abgefülltes Fass- und Flaschenbier.
  • 1992 Das bisherige Export-Bier der Brauerei wird durch Umbenennung zu „MORITZ FIEGE Gründer Hell”. Eine notwendige und erfolgreiche Anpassung an den Zeitgeist.
  • 1993 Die Privatbrauerei MORITZ FIEGE führt ihr eigenes alkoholfreies Pilsener ein. Das Unternehmen zeigt sich von seiner Autofahrer-freundlichen Seite. Das Bier-Sortiment wird mit „MORITZ FIEGE Frei” komplettiert.
  • 1995 Schwarzbiere liegen voll im Trend. Mit „Bläck-Mäx”, später MORITZ FIEGE Schwarzbier, spricht die Brauerei Biertrinker an, die Neues suchen und einen fein-würzigen Geschmack bevorzugen.
  • 1996 MORITZ FIEGE erhält die Zertifikate für „Qualitätsmanagement” und „Umweltmanagement”. Das erste „Brauhof-Fest” findet statt.
  • 1997 Eine weitere, wenn auch mengenmäßig ganz kleine, Spezialität ist der„MORITZ FIEGE Bierbrand”. Destilliert von einer regionalen Brennerei am Rande des Ruhrgebietes, findet dieser hochwertige Edelbrand wiederum beim „Tag des deutschen Bieres”, in Verbindung mit einem Biermenue, großen Anklang.
  • 1999 Zum ersten Mal findet das MORITZ FIEGE Kino Open Air auf dem Braugelände statt.
  • 2000 Mit MORITZ FIEGE Radler startet die Brauerei erfolgreich in das Segment der Biermischgetränke.
  • 2001 Durch den Erfolg von MORITZ FIEGE Radler bestärkt, bietet die Brauerei einen Schwarzbier-Cola-Mix an.
  • 2002 Am 23. April, dem Tag des Deutschen Bieres, erfolgt die erste Abfüllung in die neue Bügelverschluss-Flasche. Damit ist MORITZ FIEGE die erste (und bisher einzige) Brauerei, die den Schritt der Totalumstellung ihres Flaschenbieres wagt.
  • 2003 125-jähriges Jubiläum am 19. Februar. Aus diesem Anlass ruft die Familie die „Initiative Villa Marckhoff“ ins Leben, mit dem Ziel, den Altbau des Kunstmuseums Bochum zu restaurieren.
  • 2005 Regionalität steht im Mittelpunkt der Kommunikation: „Der Ruhrpott hält zusammen“.
  • 2006 MORITZ FIEGE Weizen wird neu eingeführt und MORITZ FIEGE Alt ersetzt die Lizenzmarke Altstadt-Alt.
  • 2008 Mit „MORITZ FIEGE Gründer“, einem feinen Export-Bier, erinnert die Bochumer Privatbrauerei MORITZ FIEGE an die eigene Geschichte und lässt die Anfänge des Unternehmens wieder aufleben. „MORITZ FIEGE Gründer“ löst das bisherige „MORITZ FIEGE Gründer Hell“ ab und stellt damit die lange Tradition der Privatbrauerei noch deutlicher in den Vordergrund.
  • 2009 Mit „Leichter Moritz“ bekommt das Leichtbier nach fast zwanzig Jahren einen Namen, denn es hat sich fest im Sortiment etabliert.
  • 2012 MORITZ FIEGE Bernstein wird als hochwertige Bierspezialität eingeführt. Im November kommt das erste Jahrgangsbier MORITZ FIEGE Charakter auf den Markt.
  • 2013 Einführung MORITZ FIEGE Radler alkoholfrei. Die Geisteshaltung der Marke greift die Mentalität der Menschen im Ruhrgebiet auf: „Wir machen was draus“. Die Umsetzung „Auf das was kommt“ ist die zentrale Markenbotschaft.
Heute

Familientradition

Vier Generationen, eine Leidenschaft
Johann Fiege

Die Anfänge der Privatbrauerei MORITZ FIEGE gehen zurück auf das Jahr 1736, als die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens mit dem Betrieb einer Schankwirtschaft im Zentrum Bochums begann. Später wurde eine Hausbrauerei angegliedert, die ausschließlich für den Bedarf des eigenen Gasthauses braute.

Weil unser Bier schon damals den Geschmack der Kenner traf, stiegen die Nachfrage und damit der Platzbedarf stetig. Aus diesem Grund beantragte Johann Fiege 1876 die Braurechte, sein Sohn Johann Fiege gründete dann den Braubetrieb im Jahr 1878 in der Scharnhorststraße. Ein Datum, das als Gründungsjahr der Brauerei in die Geschichte eingegangen ist.


Moritz Fiege

1926 kam der Durchbruch. Moritz Fiege, Inhaber in zweiter Generation, engagierte einen Braumeister. Gemeinsam mit ihm gelang es, eine für damalige Verhältnisse völlig neuartige Spezialität zu brauen: ein Bier Pilsener Brauart.

Ernst Fiege

Es war jedoch Ernst Fiege, der die Brauerei zu einem marktbedeutenden Unternehmen machte, nachdem er sie nach dem zweiten Weltkrieg gemeinsam mit seinem Vater Moritz wieder aufgebaut hatte. Unser charaktervolles Pils ist heute der Inbegriff des klassischen Pilsener Bieres. Dabei steht der Name MORITZ FIEGE mehr denn je für das Qualitätsversprechen unserer Familie.

Jürgen Fiege

Mit Jürgen und Hugo Fiege lenkt seit 1981 die vierte Fiege-Generation die Geschicke der Privatbrauerei. Höchster Einsatz für die Kunden und Geschäftspartner sowie soziale Verantwortung für die Mitarbeiter liegen den beiden am Herzen.

Hugo Fiege

Die Kunden der Brauerei genießen tagtäglich die Qualität der MORITZ FIEGE-Biere. Mit einzigartigen, hochwertigen Bieren leistet die Privatbrauerei MORITZ FIEGE auch weiterhin ihren Beitrag zu einem positiven Lebensgefühl und Genuss.