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Hopfen

Im Hopfenanbau werden Aroma- und Bitterhopfen unterschieden.
Der Bitterhopfen beeinflusst den Charakter des Bieres. Der Aromahopfen nimmt Einfluss auf die Fülle des Geschmacks und auf den Geruch des Bieres. Die Schaumfestigkeit und die Haltbarkeit eines Bieres hängen eng mit der Qualität und der Auswahl des Hopfens zusammen.

MORITZ FIEGE leistet sich den überwiegenden Einsatz von hochwertigem Aromahopfen.

Folgende Hopfensorten werden in unterschiedlichen Mengenverhältnissen eingesetzt:

70 % Aromahopfen:

• 20 % Tettnang Tettnanger (hochfeiner Aromahopfen)
„Braumeister schätzen das `Grüne Gold´ aus Tettnang zur Verfeinerung ihrer Bierspezialitäten im `Premiumbereich´.
Feinstes Aroma und eine zarte Bittere geben den Bieren den unverwechselbaren Charakter und vermitteln bei jedem Schluck die einzigartige Landschaft zwischen dem nördlichen Bodenseeufer und dem Allgäu.“
• 50 % Hallertauer Perle (feiner Aromahopfen)

30 % Bitterhopfen
• 30 % Hallertauer Taurus (Bitterhopfen, Hochalphasorte)
„Hallertauer Hopfen wird heute in über 100 Länder der Welt exportiert, um den besten Bieren der Welt ihre angenehme Bittere, ein feines Aroma, Schaumstabilität ... und vieles mehr zu geben!“

Da der Rohstoff Hopfen insbesondere für die Hauptsorte MORITZ FIEGE Pils von besonderer Bedeutung ist, erfolgt die Auswahl persönlich durch die Brauerei-Inhaber und den 1. Braumeister. Jährlich besuchen sie Hopfenanbaugebiete, um durch den Kontakt zu den Hopfenbauern und -händlern die MORITZ FIEGE-Qualitätsvorgaben zu sichern.

Verwendet werden ausschließlich erntefrische, hochwertige, zu Peletts verarbeitete Hopfen aus deutschen Anbaugebieten und kein Hopfenextrakt. (Als Hopfenextrakt bezeichnet man verschiedene Auszüge von Hopfen, die durch den Einsatz von Lösungsmittel gewonnen werden.)

Aus folgenden Gründen verwendet die Privatbrauerei MORITZ FIEGE Peletts und keinen Doldenhopfen:

• Um die Störung durch Blüten-Stängel zu vermeiden.
• Um die Hopfengabe im Sudhaus genauer vornehmen zu können (Automatisierung der Arbeitsabläufe und Sicherstellung von gleichbleibendem Geschmack)

© Moritz Fiege 2006-2011
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