Wie das Bier ins Buch kam

- Mit Ruhrgebietscharme und Reibeisenstimme: So begeisterten TV-Star Uwe Fellensiek (links) und Gitarrist Klaus Schröder bei der Ausstellungseröffnung in der Vollguthalle ihr Publikum.

- Willkommen bei Freunden: Brauerei-Geschäftsführer Jürgen Fiege, die Herausgeber Peter Glückstein und Stefanie Steudemann, TV-Schauspieler Uwe Fellensiek und Brauerei-Geschäftsführer Hugo Fiege.

- Frisches Pils - Superstimmung: Begeisterte Zuschauer in der zur Kunstausstellung umfunktionierten Vollguthalle.

- Ein Prosit auf die 20: Brauerei-Geschäftsführer Jürgen und Hugo Fiege freuen sich über das hohe Niveau der 20. Schau - im Jahr von RUHR.2010.
Ausstellung „Braukunst 2010“ präsentiert ab 17. Februar Berliner Kunstprojekt „Bier“ – TV-Star Uwe Fellensiek las zur Eröffnung
Bochum, im Februar 2010. Wie das Bier ins Buch kam – das erzählt seit dem 17. Februar die traditionsreiche Ausstellung „Braukunst“ der Bochumer Privatbrauerei Moritz Fiege. Anlässlich der Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist die Schau auf dem Brauereigelände an der Scharnhorststraße 21 - 25 vier Tage erstmals öffentlich zugänglich. Aus dem Buch „Bier“, das die Ausstellung in Bild und Wort dokumentiert, las zur Eröffnung am Mittwoch der bekannte Bochumer TV-Schauspieler Uwe Fellensiek („Notruf Hafenkante“).
In der Vollguthalle gezeigt werden insgesamt 52 Kunstwerke aus dem Buch „Bier“, einem Kreativprojekt des Berliner Musikers und Gastwirts Peter Glückstein. Der Betreiber der „Berliner Bar“ am Lützowplatz hat dafür namhafte Kreative gewonnen, darunter 104 bildende Künstler und 52 Autoren. Pate des im Eichborn-Verlag erschienenen Buches im Ruhrgebiet ist die Privatbrauerei Moritz Fiege. Sie alle haben ihre Phantasien zum Thema „Bier“ umgesetzt – ohne jede Vorgabe. Auch Nicht-Biertrinker machten gern mit.
Kreativ werden ohne Vorgaben
Schwarz-Weiß-Bilder oder Farbfotografien sind dort ebenso zu sehen wie Bilder in Öl, Strichzeichnungen oder Karikaturen. Immer im Mittelpunkt: „Bier“, ob im Glas, in der Flasche, als Kunstwerke oder in einem literarischen Text. Vorgaben für die Kreativität der Künstler gab’s keine. Das ließen sich Schriftsteller wie Alexa von Henning Lange, Henning Ahrens, Jens Sparschuh oder Burkhard Spinnen nicht zweimal sagen. Bei den Künstlern reicht die Namensliste von Herbert Achternbusch, Johannes Grützke bis hin zu Jean-Yves Klein.
Als Honorar ein „dicker Deckel“
Für ein Jahr geht die Ausstellung auf Tournee, 52 Bilder im Format von 100 x 80 cm sind exklusiv für das Bier-Projekt entstanden. Und ein Honorar für die Texte, Bilder, Gedichte, Fotos und Objekte im Buch und in der Ausstellung gibt es natürlich auch: Jeder Künstler kann in der Bar am Berliner Lützowplatz „einen dicken Deckel machen“ – für über 1000 leckere Biere, ob alleine, zu zweit oder in großer Runde.
Öffnungszeiten der Ausstellung: Mittwoch/Donnerstag, 17./18. Februar, 18 bis 21 Uhr, Samstag/Sonntag, 20./21. Februar, 15 bis 19 Uhr; der Eintritt ist frei.
