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Investition in eine gesunde Umwelt

Die Privatbrauerei Moritz Fiege erneuert Abwasseranlage für 1,3 Millionen Euro

Ein halbes Jahr nachdem die Privatbrauerei Moritz Fiege im Februar 2009 den Umweltpreis der Stadt Bochum erhielt, erneuerte sie jetzt ihre Abwasseranlage – mit 1,3 Millionen Euro die größte Einzelinvestition in diesem Jahr. Modernste Technik trennt nun das Abwasser vom Überschussschlamm, bevor es in das städtische Kanalnetz fließt. Geplant ist, in einer Kläranlage des Ruhrverbands Biogas aus dem Schlamm zu gewinnen. Durch die geringere Masse, die so entsorgt werden muss, und die optimale Ausnutzung der Energieträger wird die Umwelt deutlich entlastet.

Seit vielen Jahren leistet die Privatbrauerei aktiven Umweltschutz mit verringertem Energie- und Frischwasserverbrauch durch stärkere Isolierung, verbesserte Rohrleitungen und effizientere Pumpen. Mit der neuen Abwasservorbehandlungsanlage kommt nun eine neue Komponente hinzu. Die alte Anlage, die aus einem Misch- und Ausgleichsbecken bestand, hatte nach 17 Jahren ausgedient.

Aus Schlamm wird Strom
Seit Juli wird das Abwasser bereits während der Brauerei-Betriebszeit aufbereitet. Der Überschussschlamm, der sich nachts im unteren Teil des 1.000 Kubikmeter fassenden Behälters absetzt, wird separat abgezogen. Das Abwasser kann so, vorgeklärt und schlammfrei, ins Kanalnetz geleitet werden. Der Schlamm soll in Kürze in eine Kläranlage des Ruhrverbands gefahren werden, damit aus den enthaltenen organischen Substanzen Biogas gewonnen werden kann. Letzteres würde dann direkt verarbeitet und zur Stromerzeugung in das Netz gespeist.

© Moritz Fiege 2006
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