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Bochumer Bäcker backt Brot mit Bier

Knuspriges Brot und kühles Bier: In Bochum lassen die Bäckerei Fork und die Privatbrauerei Moritz Fiege die Gemeinsamkeiten ihrer jahrhundertealten Handwerke aufleben. Zusammen haben sie ein Rezept für ein Bierbrot entwickelt: Original-Hopfen, geschrotetes Malz und Fiege Pils verleihen der „Brauhauskruste“ ein würziges Aroma und eine rustikale Note. „Das Brot ist eine interessante Alternative, Bier und seine Rohstoffe zu verwenden“, freut sich Brauerei-Geschäftsführer Jürgen Fiege über das schmackhafte Ergebnis.

„Neben den Bier-Zutaten verwenden wir Natursauerteig aus eigener Herstellung“, sagt Rico Rehberg, Juniorchef der Bäckerei Fork. Alles zusammen verarbeitet das Unternehmen mit Stammsitz in Bochum-Riemke für die „Brauhauskruste“ zu ovalen 500 Gramm-Laiben.

Seit Ende August bereichert das Bierbrot das Sortiment in über 60 Fork-Filialen im Ruhrgebiet. Von Essen bis Recklinghausen: „Das Spezialbrot kommt bei den Kunden sehr gut an“, sagt Rico Rehberg. Zu empfehlen sei die „Brauhauskruste“ besonders mit Wurst oder herzhaftem Käse, dazu schmeckt natürlich auch ein frisches Moritz Fiege Pils.

Sowohl die Bäckerei Fork als auch die Privatbrauerei Moritz Fiege haben in Bochum eine lange Tradition. Seit 1878 braut die Ruhrgebietsbrauerei regionale Bierspezialitäten mittlerweile in der vierten Generation. „Wie unsere Vorfahren legen auch wir höchsten Wert darauf, traditionelles Brauhandwerk mit moderner Technik und neuen Trends zu verbinden“, sagt Jürgen Fiege. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Qualität – wie auch bei der Bäckerei Fork, die ihr erstes Geschäft im Jahre 1900 „Auf dem Dahlacker“ in Bochum-Riemke eröffnete. Mittlerweile versorgt das Unternehmen vom Stammsitz aus täglich über 60 Filialen in acht Städten der Region.

Der Brauer und der Bäcker: Geschäftsführer Jürgen Fiege und Fork-Juniorchef Rico Rehberg präsentieren die "Brauhauskruste".
© Moritz Fiege 2006
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